Menschenkette gemeinsam stark WEB 1600 640x360Aktionstag Altenpflege zum Buß- und Bettag am 22.11.2017

die Beschäftigten in der Altenpflege sind aufgerufen am 22.11.2017 die Personalnot in der Altenpflege öffentlich zu machen. Der Phantasie für mögliche Aktivitäten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass das Thema zum Thema im Betrieb wird. In dem beigefügten Flugblatt wird erläutert, warum wir den Aktionstag am Buß- und Bettag machen, welches unsere Forderungen sind und wie das Thema ohne tagelange Vorbereitung betriebsöffentlich gemacht werden kann.

… weitere Informationen zum Aktionstag findet ihr hier.

Das Flugblatt zur Aktion könnt ihr hier abrufen.

mehrvonunsBeschäftigte in den Krankenhäuser brauchen Entlastung durch mehr Personal.

Das haben Kolleginnen und Kollegen verschiedener Kliniken am 10.10. 2017 durch Streiks deutlich gemacht, die dieses Mal zwei Tage andauern sollen. Am zweiten Streiktag haben sich erstmals auch Beschäftigte einer katholischen Einrichtung angeschlossen: der Marienhausklinik im saarländischen Ottweiler. Zugleich setzen Pflegekräfte vieler weiterer Krankenhäuser kollektiv Grenzen, indem sie Überstunden, Einspringen aus dem Frei oder ärztliche Tätigkeiten verweigern.

…mehr dazu findet ihr unter: https://gesundheit-soziales.verdi.de/themen/entlastung/++co++c5702520-add4-11e7-b021-525400afa9cc

pflege in nrwDie neue Landesregierung in NRW hat das Thema Pflegekammer aufgegriffen und beabsichtigt eine repräsentative Befragung bei den professionell Pflegenden durchführen. Diese Befragung der Pflegekräfte zur beruflichen Interessenvertretung soll über die Frage einer Landespflegekammer sowie der Alternative des Bayerischen Modells erfolgen. Damit sich Pflegekräfte ein Bild machen können, ob sie in diesen Organisationen eine Vertretung ihrer Interessen sehen, hat ver.di die Regelungen einer Pflegekammer, den Regelungen einer Pflegevereinigung gegenübergestellt.

… ver.dis KAMMERTÖNE findet ihr hier

Erhöhung des Pflegemindestlohns ab 01.01.2018

Die Pflegekommission hat sich auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege geeinigt. Ab 1. Januar 2018 soll der Mindestlohn auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro im Osten steigen. In zwei Schritten soll er bis Januar 2020 weiter wachsen und dann 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten betragen. In Einrichtungen, die unter den Pflegemindestlohn fallen, arbeiten derzeit rund 900.000 Beschäftigte. Dort, wo der spezielle Pflegemindestlohn nicht gilt (zum Beispiel in Privathaushalten), gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.

…mehr dazu könnt ihr der Pressemitteilung des BMAS entnehmen

Der TV PfliB gilt auch für die Altenpflege der Diakonie in Bremen

Mit dem Abschluss des Tarifvertrages Altenpflege in Bremen (TV PfliB) ist jetzt erstmals ein Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege abgeschlossen worden. Der trägerübergreifende Tarifvertrag gilt für AWO, DRK, Parität, Diakonie und Caritas mit insgesamt ca. 3.200 Beschäftigten. Die Regelungen zu Urlaub, zur Jahressonderzahlung und Zulagen treten zum 1.1.2017 rückwirkend in Kraft. Die Entgelte wirken ab dem 1.6.2017 in der stationären Pflege und ab 1.10.2017 in der ambulanten Pflege.

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Das AVR-Schlichtungsverfahren war eine Farce

Das stellt ver.di in dem sehr informativen Flugblatt fest und belegt das mit Daten und Fakten. „Der vom Kirchengerichtshof bestellte Vorsitzende des Schlichtungsausschusses agierte eindeutig im Sinne der Arbeitgeber.“ Gemeinsam mit den Arbeitgebern wurde eine „Entgelterhöhung“ per Schlichtung beschlossen, die weit hinter den Abschlüssen im TVöD zurückbleiben. „Niemand der etwa 140.000 betroffen Arbeitnehmer*innen der Diakonie wurdenach der Schlichtung befragt, oder um Zustimmung gebeten.
Eine solche Zwangsschlichtung wäre in freien Tarifverhandlungen mit ver.di undenkbar.“

Das Flugblatt findet ihr hier zum Download

Die Reform tritt 2020 in Kraft,- ein Jahr später als geplant. 

Der Bundestag hat die umstrittene Reform der Pflegeausbildung beschlossen. Das Gesetz sieht eine zweijährige allgemeine Pflegeausbildung für die bisher separaten Berufsausbildungen in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege vor. Danach sollen sich die Auszubildenden spezialisieren können oder die allgemeine Ausbildung fortsetzen. Sollte nach einer sechsjährigen Testphase festgestellt werden, dass sich  mehr als die Hälfte der Auszubildenden für die allgemeine Ausbildung entscheiden, könnten die Spezialausbildungen abgeschafft werden.

…den Kommentar von ver.di dazu, könnt ihr hier finden

Foto o speidelsbachUnser Kollege Björn Rudakowski hat „vor Ort“ bei der JAV nachgefragt, wie Auszubildende in der Pflege die neuen Regelungen bewerten. Oliver Speidelsbach (Foto), ein bald aus seinem Amt scheidender JAV-Sprecher in der Altenpflege, antwortet: „Alles ist besser für die Pflege, als der derzeitige Zustand, weil die Auszubildenden nach zwei Jahren selber entscheiden können, ob sie sich mehr von der Kinder-, Alten oder Krankenhauspflege angesprochen fühlen.“
„Seit 2011 haben allein in NRW 6000 mehr Auszubildende den Altenpflegeberuf erlernen wollen, wobei die Anzahl an Pflegeschulen und Dozenten gleich geblieben ist“, erklärt die zukünftige Fachkraft nachdenklich. „Insbesondere für die Altenpflege bleibt auch nach Einführung der Generalistik ein Verbesserungsbedarf bestehen. Der muss aber in erster Line von Seiten der Träger eingelöst werden. Die Politik hat erst einmal eine Weiche gestellt“

pflege nrwGute Pflege braucht bessere Arbeitsbedingungen

Pflege ist eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit, die in einer älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger wird. Gute Pflege braucht bessere Arbeitsbedingungen, mehr Anerkennung und die Wertschätzung aller. Manche hoffen, die Probleme der Pflegeberufe durch die Errichtung von Pflegekammern lösen zu können. Die Gewerkschaft ver.di, in der viele Beschäftigte der pflegerischen Berufe organisiert sind und sich für ihre Interessen einsetzen, sieht die Errichtung von Pflegekammern aus einer Reihe von Gründen sehr kritisch und hat sich deshalb verschiedentlich dagegen ausgesprochen.

…den ver.di-Flyer „Kammertöne“ findet Ihr hier

…mehr zum Thema und weitere Infos findet ihr hier

Frank Bsirske: „Insgesamt ist das ein positives Ergebnis!“

Rückwirkend ab 1. Januar 2017 werden die Tabellenentgelte linear um 2,0 Prozent, mindestens aber um 75,00 Euro erhöht. Der Mindestbetrag von 75,00 Euro gilt für alle Beschäftigten, deren bisheriges Tabellenentgelt niedriger als 3.200,00 Euro ist. Ab 1. Januar 2018 werden die Tabellenentgelte einheitlich um weitere 2,35 Prozent erhöht. „Insgesamt ist das ein positives Ergebnis!“ fasst Frank Bsirske zusammen. Gleichzeitig sei es gelungen, die Bezahlungen im Sozial- und Erziehungsdienst zu verbessern und Akzente zugunsten der Auszubildenden und jüngeren Beschäftigten zu setzen.

Bis zu einer Einigung, die in der Tarifrunde 2019 angestrebt wird, erhalten Sozialarbeiter je nach Eingruppierung 50 bis 100 Euro mehr pro Monat, Erzieherinnen und Kita-Leitungen 80 Euro. Die Entgelte der Auszubildenden und der Praktikantinnen/Praktikanten werden einheitlich ab 1. Januar 2017 um 35,00 Euro und ab 1. Januar 2018 um weitere 35,00 Euro erhöht.

…mehr dazu findet ihr hier 

Das Bundeskabinett hat die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen, in denen dies aus Gründen der Patientensicherheit besonders notwendig ist, auf den Weg gebracht. Die Bundesverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen werden verpflichtet, Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen festzulegen, in denen dies für die Patientensicherheit besonders notwendig ist. Um dauerhaft mehr Personal beschäftigen zu können, werden die Krankenhäuser schon seit diesem Jahr durch einen Pflegezuschlag unterstützt. Ab 2019 soll dieser um die Mittel des Pflegestellen-Förderprogramms ergänzt werden. Außerdem können krankenhausindividuelle Zuschläge vereinbart werden, wenn durch die Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen Mehrkosten entstehen sollten, die nicht anderweitig finanziert werden.
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