reformationsjahrEKiR Jubiläumsjahr zu 500 Jahren Reformation

Das Reformationsjubiläum sei ein Christusfest. „Entsprechend plant die rheinische  Kirche 2017 bewusst ökumenische Feiern mit den Partnern besonders aus der römisch-katholischen Kirche“, so Präses Manfred Rekowski, auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf, bei der das Programm der kommenden zwölf Monate vorgestellt wurde. Bis zum Reformationstag 2017 gibt es in den Gemeinden und Kirchenkreisen der EKiR zahllose Gottesdienste, Vorträge, Feste usw. zwischen Niederrhein und Saarland.

Und auch auf landeskirchlicher Ebene gibt es viele Veranstaltungen und Aktionen: Sie stehen unter dem Motto „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“, in Anlehnung an einen Psalm des niederrheinischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Informationen zum Programm der EKiR im Reformationsjahr findet ihr hier.

Das Portal ist für alle Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeitende in der EKiR zugänglich

Mit der Online-Plattform „portal.ekir.de“ kommt das von der Landessynode 2015 beschlossene Rahmenkonzept zur „IT-Strategie“ in der EKiR zur Umsetzung. Über diese Plattform werden zukünftig alle wichtigen Online-Funktionen für die tägliche Arbeit bereitgestellt, die von den Mitarbeitenden in der rheinischen Kirche gebraucht werden. Die Mitarbeitenden erhalten einen passwortgeschützten Zugang zu einem ekir.de-Mail-System, einem sicheren Cloudspeicher und einer Konto-App zur Verwaltung der eigenen Daten. Das Portal ist für alle ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende, in Kirchenkreisen und Gemeinden in der EKiR, sowie auf landeskirchlicher Ebene, in den Ämtern, Werken und Einrichtungen zugänglich. Zusätzlich können auch Externe gewisse Funktionen des Portals in eingeschränktem Maße nutzen.

…mehr Infos dazu findet ihr hier

gesa aktion17…aber kaum waren die Botschaften verteilt - schon waren sie wieder weg

Ersten Rückmeldungen ist zu entnehmen, dass unsere Aktion bei den Synodalen „angekommen“ ist. Die Stimmung unter unseren „Aktiven“ war jedenfalls gut, wie ihr den beigefügten Fotos entnehmen könnt. Alle Flyer konnten von den mit Warnwesten  ausgestatteten Kolleginnen und Kollegen verteilt werden und waren Anlass für kurze  Gespräche. Leider ist die Zeit der Synodalen immer viel zu knapp. „Kaum waren die Botschaften verteilt - schon waren sie wieder weg“. Dennoch, alle Beteiligten waren sich einig,- die Aktion ist prima gelaufen. Nun sind unsere Forderungen auf allen Gesprächsebenen weiter vorzutragen um zu konkreten Ergebnissen zu kommen. Wir werden euch weiter berichten…

…einige Fotos

wir sind betruebt BG whiteDer GesA fordert eine „Reformation“ für das Kirchliche Arbeits- und Mitbestimmungsrecht
Die Beschäftigten und MAVen bei Kirche & Diakonie, tragen zwar mit ihrem täglichen Engagement erheblich am Erscheinungsbild unserer Kirche bei,- ihre Mitbestimmungsrechte sind allerdings im Vergleich zum BetrVG immer noch eingeschränkt. Sie sind leider nicht „vergnügt, erlöst, befreit.“ Der Gesamtausschuss wird deshalb das Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, mit einem abgewandelten Logo, auf Missstände im Kirchlichen Arbeits- und Mitbestimmungsrecht aufmerksam zu machen.
...mehr zu unserer Reformation-Aktion findet ihr hier

Prozessvereinbarung zwischen ver.di und Diakonie Hessen abgeschlossen

Mit dem Abschluss einer Prozessvereinbarung zwischen der Diakonie Hessen, der Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Dienstgeber in Hessen und dem ver.di Landesbezirk Hessen ist jetzt der Weg geebnet, auf dem zu Beginn des Jahres 2017 Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen in den Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Hessen aufgenommen werden können.
Mit der Neufassung des Arbeitsrechtsregelungsgesetzes (ARRG.DH) haben die Synoden der Kirchen von Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau den Weg für alle diakonischen Einrichtungen eröffnet, künftig die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten durch den Abschluss von Tarifverträgen zu regeln.

…mehr dazu findet ihr hier.

fischervon Gisbert Fischer
Seit „ewigen Zeiten“ betont die Diakonie die Verbindlichkeit ihrer, auf der Grundlage der Kirchlichen Arbeitsrechtsetzung zustande gekommenen „Tarife“. Nicht zu letzt unter dieser Voraussetzung hat das BAG im Rechtsstreit um das Streikrecht, die Kirchlichen Sonderregelungen bestätigt. Jetzt verneint die Diakonie-RWL, die normative Wirkung der Beschlüsse "Ihrer" ARK und wertet sie nur noch als Empfehlung, die je nach anfallenden Kosten beliebig anzuwenden sind. Es überrascht, wie selbstverständlich die Diakonie ihre öffentlich dargestellte soziale Haltung und Rechtsauffassung, intern dem Gewinn und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen anpasst und dabei selbst ihre eigenen Kirchengesetze außer Acht lässt.
Doch eigentlich sollte das Niemanden verwundern. Schließlich ermöglicht der Dritte Weg es den kirchlich/diakonischen Arbeitgebern, durch eigene Regeln vor Arbeitskampf geschützt, eigenes Arbeitsrecht nach Belieben durchzusetzen. Aber im Zusammenhang mit der Absicht der Diakonie-EKD die AVR-Entgelte abzubauen, mit der Bezeichnung von MAVen als „nützliche Idioten“ durch den Präsidenten der Diakonie, Ulrich Lilie, erhält der Umgang mit den Beschäftigten in der Diakonie eine neue negative Qualität.

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ulrich lilie…Es rege ihn auf, dass sich MAVen von der Gewerkschaft instrumentalisieren lassen

Es rege ihn auf, dass sich die Mitarbeitervertretungen von der Gewerkschaft und deren "aggressiver Mitgliederwerbung instrumentalisieren" ließen, schreibt Lilie in einem Blogbeitrag unter der Überschrift "Nützliche Idioten". Es werde ein Feindbild geschürt zwischen böser Kirche und Diakonie auf der einen Seite und den Gewerkschaftern als Kämpfern für die gute Sache. "Diese Polarisierungen sind grundfalsch und helfen überhaupt nicht weiter", erklärte Lilie. Er räumte ein, dass seine öffentlich gewählte Schlagzeile "Nützliche Idioten" nicht politisch korrekt sei. Es gehe ihm nicht um die Beschimpfung der Mitarbeitervertretungen, sondern um gute Arbeitsbedingungen.

… Reaktionen darauf und mehr dazu findet Ihr auf der Seite:  Ulrich Lilie bloggt

magdeburgDas ruft Erinnerungen an die Magdeburger-Synode von 2011 wach. 
ver.di und die Bundeskonferenz der MAVen in der Diakonie (Buko) hatten zu einer Kundgebung aufgerufen, bei der Frank Bsirske mit seiner Rede „Streikrecht ist Grundrecht - Dem Wettbewerb Grenzen setzen!“ auf die Missstände bei Kirche & Diakonie eingegangen ist.

Aber unbeeindruckt von dem heftigem Protest und der eindrucksvollen Demonstration hat die Synode ein Kirchengesetz mit dem umstrittenen Streikverbot verabschiedet. Zugleich wandte sich das Kirchenparlament mit der Erklärung  „Zehn Forderungen zur solidarischen Ausgestaltung des kirchlichen Arbeitsrechts“ gegen Missstände in Unternehmen der Diakonie. Was ist davon in den vergangenen 5 Jahren zur Umsetzung gekommen?  NICHTS – Gerade die aktuellen Entwicklungen im Bereich der ARK DD sind ein Beleg dafür.

DL1 Postkarte 3 Weg 1Eine Bestandsaufnahme von ver.di

Mit der Bestandsaufnahme wird einmal mehr aufgezeigt, dass bei Kirche & Diakonie keine Bereitschaft besteht „gute Worte“ auch in Taten umzusetzen. Angesichts der beabsichtigten Lohnabsenkungen bei der Diakonie wird deutlich, dass weder die Kirchenleitung der EKD noch der Diakonische Rat der Diakonie Deutschland, jemals auch nur daran gedacht haben, den Vorgaben „Ihrer“ Synode Gehör zu verschaffen.

Nur mit ordentlichen Tarifverträgen kann verhindert werden, dass sich die Diakonie unter dem Deckmantel „Kirchliches Arbeitsrecht“ Wettbewerbsvorteile zu Lasten ihrer Beschäftigten verschafft.

Die Bestandsaufnahme von ver.di findet ihr hier zum Download.

Die Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband in Deutschland

Die diakonischen Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe haben am 22.06. die Fusion zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. beschlossen. Bei der Fusion handelt es sich rechtlich gesehen, um zwei Verschmelzungen auf den bereits bestehenden Verein Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. Die Beschlüsse hierzu fassten jetzt die obersten Organe der beteiligten Werke bei ihren parallel tagenden Versammlungen am 22.06. in Essen. Die bisher noch in den gliedkirchlichen Werken beschäftigten insgesamt 19 Mitarbeiter werden durch Betriebsübergang zum 1. August Mitarbeitende des neuen Vereins. Mehr dazu ...

diakonie rwlDie Diakonie RWL ist der größte diakonische Landesverband in Deutschland und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Er erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen sowie Teile von Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland. Die Diakonie RWL vertritt 4.900 Sozialeinrichtungen mit rund 130.000 Beschäftigten und rund 200.000 Ehrenamtlichen.
Foto - Mitglieder des Verwaltungsrates mit dem Vorstand

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