ls18infodienstKirche & Diakonie haben durch ihren christlichen Auftrag eine gesellschaftliche Vorbildfunktion - auch im Umgang mit ihren Mitarbeitenden. Dazu reicht es nicht aus, Teilhabe zu predigen und Profitgier zu geißeln. Solange den „guten Worten“ keine guten Taten im „eigenen Haus“ folgen, sind das alles leere Phrasen. Das haben die Mitarbeitenden nicht verdient. Die Beschäftigten und MAVen bei Kirche & Diakonie, tragen zwar mit ihrem täglichen Engagement

erheblich am Erscheinungsbild unserer Kirche bei,- aber eine Vertretung der Mitarbeitenden in den Aufsichtsgremien sucht man dort vergeblich. Der Gesamtausschuss ist der Ansicht, dass die Beteiligung und Mitsprache der Mitarbeitenden in den Aufsichtsgremien bei Kirche & Diakonie selbstverständlich sein sollte.
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Flyer und Flugblätter zum Thema findet ihr hier

Landessynode 2018

Auch in diesem Jahr waren „Aktive“ von GesA und MAV wieder in Bad Neuenahr präsent. Diesmal hat auch der Präses der EKiR, Manfred Rekowski, hat die Forderungen des Gesamtausschuss freundlich entgegengenommen. Der GesA fordert Unternehmensmitbestimmung, die Übernahme gewerkschaftlicher Tarife und die Anwendung des Betriebsverfassungsgesetzes in kirchlichen Einrichtungen… 
Flyer und Flugblätter, die zur LS 2018 zur Verteilung gekommen sind, findet ihr hier.

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lsynode18Wir wollen eine veränderungsfähige Kirche werden“

Schwerpunktthema der Landessynode 2018 ist die Begegnung mit Musliminnen und Muslimen. Zu den weiteren Themen gehören u.a. ein sog. Erprobungsgesetz und die Vorbereitung einer Jugendsynode 2019. „Wir wollen eine veränderungsfähige Kirche werden, die auf gesellschaftliche Herausforderungen schneller reagieren kann, und die unaufwendiger organisiert und strukturiert ist.“

Dieses Ziel formulierte Präses Manfred Rekowski in der Pressekonferenz im Vorfeld der Landessynode. Dazu beraten die Synodalen über ein Erprobungsgesetz, das zukünftig Veränderungen kirchlicher Arbeit erleichtern soll, indem zeitlich oder örtlich befristete Modelle ermöglicht werden sollen.    …mehr dazu findet ihr hier 

synodeLandessynode 2018

Das Erprobungsgesetz ermöglicht der Kirchenleitung, für bestimmte Themen zeitlich und örtlich begrenzte Ausnahmen von kirchlichem Recht zuzulassen, wenn sie der Erprobung dienen. Kirchenkreise,  -gemeinden und Verbände können mit Inkrafttreten des Gesetzes Ideen und Veränderungsvorschläge zur Vereinfachung von kirchlichen Abläufen und Verfahren ausprobieren und Modellversuche starten.

Das Erprobungsgesetz tritt für einen Zeitraum von fünf Jahren am Tag nach seiner Verkündung im Kirchlichen Amtsblatt in Kraft. Die Erprobungen selbst, die in diesem Zeitraum eingebracht werden können, sind längstens auf fünf Jahre befristet. Die Kirchenleitung dokumentiert die gemachten Erfahrungen und wertet sie im Anschluss für die Landessynode aus. Mehr dazu ist auf den Seiten der EKiR zu finden…

Unverständliche Regelungen zur Wahl des „Mitarbeiterpresbyters“ entfallen

Änderung des Mitarbeitendenwahlgesetz und Art. 46 der Kirchenordnung 

Künftig kann das Presbyteramt auch von Mitarbeitenden ausgeübt werden, die bei einem Verband, dem Kirchenkreis oder bei einer anderen kirchlichen Einrichtung angestellt sind, dem die Kirchengemeinde angehört. Das gesonderte Verfahren zur „Mitarbeiterpresbyter-Wahl“ betrifft nur noch Mitarbeitende, die unmittelbar bei der Kirchengemeinde angestellt sind. Bisher musste eine Presbyterin oder ein Presbyter mit einem entsprechenden Angestelltenverhältnis das Presbyterium verlassen, es sei denn es gab einen freien „Mitarbeitendenplatz“. Diese unsinnige Regelung hatte auch bei den MAVen zu sehr viel Unverständnis geführt. Die Vorlagen zur Landessynode 2018 sind hier in PDF abzurufen.

Landessynode 2018

Die von der Kirchenleitung Anfang 2016 berufene „Arbeitsgruppe Leichtes Gepäck“ hat ein umfangreiches Paket mit Vorschlägen vorgelegt, wie Verwaltungsvorgänge und Genehmigungsverfahren vereinfacht und Aufsicht erleichtert wird. Damit sollen gestalterische und finanzielle Spielräume geschaffen werden.

„Wir sind gut beraten, uns von den Prägungen und den engen Grenzen eines preußischen Verwaltungsdenkens zu verabschieden“, sagte Vizepräsident Dr. Weusmann und ermutigte dazu, kreative Lösungsansätze in den Blick zu nehmen.  Die Arbeit am Gesamtprojekt „Leichtes Gepäck“ wird in Teilprojekten fortgesetzt.

Sie sind zwei Themenfeldern zugeordnet: 1) „Vereinfachung von Prozessen und Vorschriften“ und 2) „Kommunikation und Gemeinschaft“. Mehr dazu ist auf den Seiten der EKiR zu finden…

Eine Gemeinsame MAV für mehrere benachbarte Dienststellen

Die Regelung zur Bildung von Wahlgemeinschaften, besteht nicht nur für den Fall, dass in der Dienststelle die Voraussetzung für eine eigene MAV nicht (mehr) besteht. § 5 Abs.2 MVG ermöglicht ohne Einschränkung, die Bildung einer gemeinsamen MAV für „alle“ benachbarten Dienststellen. Unabhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden und/oder der Trägerzugehörigkeit. Es kann also durchaus auch eine Gemeinsame MAV von verfasst kirchlichen Dienststellen und Einrichtungen der Diakonie gebildet werden.
Die Möglichkeit eine gemeinsame MAV zu bilden, eröffnet insbesondere für die Interessenvertretung der Mitarbeitenden „kleinerer“ Dienststellen, bessere Voraussetzungen und damit auch neue Perspektiven. Eine Arbeitshilfe, in der das Verfahren zur Bildung einer Wahlgemeinschaft beschrieben ist und weitere Hilfsmittel für die MAV-Wahl findet ihr hier.

Bjoern Rudakowski 1Gedanken von Björn Rudakowski (GesA)

zu zeitlich und örtlich begrenzten Ausnahmen von kirchlichem Recht

Die Drucksache 32 auf der diesjährigen Landessynode zeigt, dass die Evangelische Kirche  im Rheinland zu großen grundlegenden Veränderungen in der Lage ist - wenn sie will!  

Der Beschluss der Landessynode sei eine Revolution in der Kompetenzzuweisung innerhalb der Strukturen der Ev. Kirche im Rheinland, behaupten die Kritiker. In Sachen Novellierung des MVG EKD jedoch, bleiben die Anträge aus Buko, Stäko und Gesamtausschüssen nahezu unbeachtet und für MAVen wird die Reise nicht leichter. Weiterlesen…

Menschenkette gemeinsam stark WEB 1600 640x360Um die Arbeitgeber finanziell zu entlasten, wurde vor mehr als 20 Jahren der Buß- und Bettag als Feiertag gestrichen. Damit sollte der Arbeitgeberanteil zur neu geschaffenen Pflegeversicherung ausgeglichen werden. Jede/r der am Buß- und Bettag arbeitet, tut dies, um die Pflege zu finanzieren. ver.di will auch dieses Jahr den Tag nutzen um gemeinsam Zeichen zu setzen für bessere Arbeits- und Pflegebedingungen in der Altenpflege. Die Zustände sind alarmierend. Es ist höchste Zeit aktiv zu werden! Der Buß- und Bettag ist der ver.di-Aktionstag für die Altenpflege. … weitere Informationen zum Aktionstag findet ihr hier

Das Flugblatt zur Aktion könnt ihr hier abrufen.

Das Portal ist für alle Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeitende in der EKiR zugänglich

Mit der Online-Plattform „portal.ekir.de“ kommt das von der Landessynode 2015 beschlossene Rahmenkonzept zur „IT-Strategie“ in der EKiR zur Umsetzung. Über diese Plattform werden zukünftig alle wichtigen Online-Funktionen für die tägliche Arbeit bereitgestellt, die von den Mitarbeitenden in der rheinischen Kirche gebraucht werden. Die Mitarbeitenden erhalten einen passwortgeschützten Zugang zu einem ekir.de-Mail-System, einem sicheren Cloudspeicher und einer Konto-App zur Verwaltung der eigenen Daten. Das Portal ist für alle ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende, in Kirchenkreisen und Gemeinden in der EKiR, sowie auf landeskirchlicher Ebene, in den Ämtern, Werken und Einrichtungen zugänglich. Zusätzlich können auch Externe gewisse Funktionen des Portals in eingeschränktem Maße nutzen.

…mehr Infos dazu findet ihr hier

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