reformationsjahrEKiR Jubiläumsjahr zu 500 Jahren Reformation

Das Reformationsjubiläum sei ein Christusfest. „Entsprechend plant die rheinische  Kirche 2017 bewusst ökumenische Feiern mit den Partnern besonders aus der römisch-katholischen Kirche“, so Präses Manfred Rekowski, auf einer Pressekonferenz in Düsseldorf, bei der das Programm der kommenden zwölf Monate vorgestellt wurde. Bis zum Reformationstag 2017 gibt es in den Gemeinden und Kirchenkreisen der EKiR zahllose Gottesdienste, Vorträge, Feste usw. zwischen Niederrhein und Saarland.

Und auch auf landeskirchlicher Ebene gibt es viele Veranstaltungen und Aktionen: Sie stehen unter dem Motto „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“, in Anlehnung an einen Psalm des niederrheinischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch. Informationen zum Programm der EKiR im Reformationsjahr findet ihr hier.

am 12. Oktober 2017 um 14.00 Uhr vor der Diakonie Deutschland in Berlin

und danach beim Verband diakonischer Dienstgeber Deutschland (VdDD)

Wir wollen Wertschätzung und Respekt

Der sogenannte dritte Weg mit seinen Arbeitsvertragsrichtlinien kann weder Lohnabsenkungen verhindern noch Aufwertung und Entlastung für den Sozial- und Gesundheitsbereich regeln.

Wir sagen: Jetzt ist Schluss. Unsere Alternative ist klar. Wir fordern Tarifverhandlungen

…der Aufruf ist hier abzurufen 

Diakonie Hessen - 1487 Beschäftigte der Diakonie Hessen haben sich in der Zeit vom 21.03.- 02.06.2017 namentlich gegen die Arbeitsrechtssetzung in sog. Arbeitsrechtlichen Kommissionen ausgesprochen und fordern stattdessen tarifvertragliche Regelungen mit den zuständigen Gewerkschaften. 
Bislang wollen die diakonischen Arbeitgeber in Hessen und Teilen von Rheinland-Pfalz nur für die "Altenhilfe" über tarifvertragliche Regelungen mit ver.di sprechen. Die Arbeitsrechtssetzung aller anderen Arbeitsbereiche mit insgesamt ca. 30.000 Beschäftigten, soll weiterhin im "3.Weg" verbleiben.

…mehr dazu findet ihr hier 

Die Zuhörer haben die Botschaft verstanden und kräftig applaudiert.

Am 14. Juni 2017 haben Beschäftigte aus der Diakonie Hessen das Diakonie-Lied für Tarifverträge in einem Festzelt gesungen. Einleitend erläuterten Sie den Besuchern, dass es in der Diakonie auch nach 500 Jahren Reformation immer noch keine Tarifverträge und Verhandlungen auf Augenhöhe gibt.

…mehr zu dieser bemerkenswerten Aktion findet ihr hier

Der TV PfliB gilt auch für die Altenpflege der Diakonie in Bremen

Mit dem Abschluss des Tarifvertrages Altenpflege in Bremen (TV PfliB) ist jetzt erstmals ein Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege abgeschlossen worden. Der trägerübergreifende Tarifvertrag gilt für AWO, DRK, Parität, Diakonie und Caritas mit insgesamt ca. 3.200 Beschäftigten. Die Regelungen zu Urlaub, zur Jahressonderzahlung und Zulagen treten zum 1.1.2017 rückwirkend in Kraft. Die Entgelte wirken ab dem 1.6.2017 in der stationären Pflege und ab 1.10.2017 in der ambulanten Pflege.

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Das Portal ist für alle Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeitende in der EKiR zugänglich

Mit der Online-Plattform „portal.ekir.de“ kommt das von der Landessynode 2015 beschlossene Rahmenkonzept zur „IT-Strategie“ in der EKiR zur Umsetzung. Über diese Plattform werden zukünftig alle wichtigen Online-Funktionen für die tägliche Arbeit bereitgestellt, die von den Mitarbeitenden in der rheinischen Kirche gebraucht werden. Die Mitarbeitenden erhalten einen passwortgeschützten Zugang zu einem ekir.de-Mail-System, einem sicheren Cloudspeicher und einer Konto-App zur Verwaltung der eigenen Daten. Das Portal ist für alle ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende, in Kirchenkreisen und Gemeinden in der EKiR, sowie auf landeskirchlicher Ebene, in den Ämtern, Werken und Einrichtungen zugänglich. Zusätzlich können auch Externe gewisse Funktionen des Portals in eingeschränktem Maße nutzen.

…mehr Infos dazu findet ihr hier

gesa aktion17…aber kaum waren die Botschaften verteilt - schon waren sie wieder weg

Ersten Rückmeldungen ist zu entnehmen, dass unsere Aktion bei den Synodalen „angekommen“ ist. Die Stimmung unter unseren „Aktiven“ war jedenfalls gut, wie ihr den beigefügten Fotos entnehmen könnt. Alle Flyer konnten von den mit Warnwesten  ausgestatteten Kolleginnen und Kollegen verteilt werden und waren Anlass für kurze  Gespräche. Leider ist die Zeit der Synodalen immer viel zu knapp. „Kaum waren die Botschaften verteilt - schon waren sie wieder weg“. Dennoch, alle Beteiligten waren sich einig,- die Aktion ist prima gelaufen. Nun sind unsere Forderungen auf allen Gesprächsebenen weiter vorzutragen um zu konkreten Ergebnissen zu kommen. Wir werden euch weiter berichten…

…einige Fotos

wir sind betruebt BG whiteDer GesA fordert eine „Reformation“ für das Kirchliche Arbeits- und Mitbestimmungsrecht
Die Beschäftigten und MAVen bei Kirche & Diakonie, tragen zwar mit ihrem täglichen Engagement erheblich am Erscheinungsbild unserer Kirche bei,- ihre Mitbestimmungsrechte sind allerdings im Vergleich zum BetrVG immer noch eingeschränkt. Sie sind leider nicht „vergnügt, erlöst, befreit.“ Der Gesamtausschuss wird deshalb das Jubiläumsjahr zum Anlass nehmen, mit einem abgewandelten Logo, auf Missstände im Kirchlichen Arbeits- und Mitbestimmungsrecht aufmerksam zu machen.
...mehr zu unserer Reformation-Aktion findet ihr hier

Prozessvereinbarung zwischen ver.di und Diakonie Hessen abgeschlossen

Mit dem Abschluss einer Prozessvereinbarung zwischen der Diakonie Hessen, der Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Dienstgeber in Hessen und dem ver.di Landesbezirk Hessen ist jetzt der Weg geebnet, auf dem zu Beginn des Jahres 2017 Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen in den Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Hessen aufgenommen werden können.
Mit der Neufassung des Arbeitsrechtsregelungsgesetzes (ARRG.DH) haben die Synoden der Kirchen von Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau den Weg für alle diakonischen Einrichtungen eröffnet, künftig die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten durch den Abschluss von Tarifverträgen zu regeln.

…mehr dazu findet ihr hier.

fischervon Gisbert Fischer
Seit „ewigen Zeiten“ betont die Diakonie die Verbindlichkeit ihrer, auf der Grundlage der Kirchlichen Arbeitsrechtsetzung zustande gekommenen „Tarife“. Nicht zu letzt unter dieser Voraussetzung hat das BAG im Rechtsstreit um das Streikrecht, die Kirchlichen Sonderregelungen bestätigt. Jetzt verneint die Diakonie-RWL, die normative Wirkung der Beschlüsse "Ihrer" ARK und wertet sie nur noch als Empfehlung, die je nach anfallenden Kosten beliebig anzuwenden sind. Es überrascht, wie selbstverständlich die Diakonie ihre öffentlich dargestellte soziale Haltung und Rechtsauffassung, intern dem Gewinn und Erhalt von Wettbewerbsvorteilen anpasst und dabei selbst ihre eigenen Kirchengesetze außer Acht lässt.
Doch eigentlich sollte das Niemanden verwundern. Schließlich ermöglicht der Dritte Weg es den kirchlich/diakonischen Arbeitgebern, durch eigene Regeln vor Arbeitskampf geschützt, eigenes Arbeitsrecht nach Belieben durchzusetzen. Aber im Zusammenhang mit der Absicht der Diakonie-EKD die AVR-Entgelte abzubauen, mit der Bezeichnung von MAVen als „nützliche Idioten“ durch den Präsidenten der Diakonie, Ulrich Lilie, erhält der Umgang mit den Beschäftigten in der Diakonie eine neue negative Qualität.

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