tschaut afholderbach... wie sag ich es meinen Kolleginnen und Kollegen!

Ein Bericht von Björn Rudakowski von der ver.di Fachkommission Kirche in nrw

An der von Maria Tschaut und Harald Afholderbach (Foto) geleiteten März-Sitzung der ver.di Fachkommission Kirche, haben auch Mitglieder des Gesamtausschusses der EKiR (GesA) teilgenommen. Diskutiert wurde, warum so wenig Beschäftigte in kirchlichen Einrichtungen die Tarifrunden und berufspolitischen Aktionen von ver.di unterstützen, obwohl sie von den Ergebnissen profitieren. Insbesondere auf evangelischer Seite wurde das vermisst.

Eine schlagkräftigere Unterstützung von Seiten der kirchlichen Mitarbeiter, so die ver.di-Verantwortlichen, hätten die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst längst verdient,- schließlich führen die Ergebnisse der Tarifrunden des Öffentlichen Dienstes, (wenn auch in aller Regel verspätet) auch bei den Kirchen zur Anpassung der Entgelte. Wenn es um höhere Entgelte, Aufwertung oder bessere Arbeitsbedingungen geht, wünscht sich ver.di mehr sichtbare Solidarität.

Festhalten konnten die entsandten Mitglieder des GesA, dass es viele Gründe gibt, die Arbeit der Gewerkschaften in Kirche & Diakonie zu unterstützen. Wenn es um höhere Entgelte, Aufwertung oder bessere Arbeitsbedingungen geht, wünscht sich ver.di mehr sichtbare Solidarität.

Wer wie der Gesamtausschuss für die Evangelische Kirche Tarifverhandlungen mit Gewerkschaften fordert und die Einführung des Betriebsverfassungsgesetzes, kann nicht länger unbeteiligt am Rand stehen bleiben. Hier glauben die teilnehmenden Gesamtausschuss-Mitglieder muss ein Umdenken stattfinden.

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