Deshalb beteiligt sich ver.di nicht am „Dritten Weg“

Nach BAG sind »kirchliche Arbeitsrechtsregelungen allgemeine Geschäftsbedingungen, welchen mangels normativer Wirkung in privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen nur über Bezugnahmeklauseln in Arbeitsverträgen Wirkung verschafft werden kann«(BAG 6 AZR 308 17). Das bedeutet schlicht: Beschäftige in kirchlichen Betrieben sind nur durch das geschützt, was in ihren Arbeitsverträgen konkret vereinbart ist und vom Arbeitnehmer unterschrieben ist. Mit kirchlichen Gesetzen gibt es keine Möglichkeit, zwingende Normen für Löhne und Arbeitsbedingungen rechtssicher festzulegen. Eine flächendeckende Verbindlichkeit, die erzwingbare Tarifnormen festlegt, gibt es nur mit Tarifverträgen.
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