Überlegungen von Michael Engelhardt zu den ab 01.1.2019 in Kliniken verbindlichen Untergrenzen 

Lange Jahre wurde die Personalsituation in den Pflegeeinrichtungen und Kliniken der Republik scheinbar ignoriert. Nun treten also ab 01.1.2019 für bestimmte Bereiche in Kliniken per Ministerverordnung verbindlich geregelte Personaluntergrenzen in Kraft. Prima, könnte man jetzt sagen, endlich werden die Arbeitgeber gezwungen, mehr Pflegepersonal einzustellen.  Aber genau hier liegt der Haken. 
Wer im Bereich Krankenhaus tätig ist, der weiß, dass der Markt für Pflegepersonal leergefegt ist. Eine freie Stelle kann durchschnittlich erst nach drei Monaten besetzt werden. Besonders rar sind Mitarbeitende mit Fachweiterbildung. Schon jetzt ist es kaum mehr möglich, Personal zu den üblichen Konditionen zu gewinnen. Und nun?  
…die Überlegungen von Michael Engelhardt dazu, findet ihr hier zum weiterlesen    

Bei einem Monatsgehalt 2.500 Euro beträgt der Jahresbeitrag 120 Euro.

Ihr zahlt die Rechnung für eine Pflegekammer, egal ob Ihr wollt oder nicht! Pflegekräften, die davon nicht einmal wussten, dass sie der Pflegekammer beigetreten sind, droht eine Zwangsmaßnahme. So verschickte die rheinland-pfälzische Pflegekammerbereits nach ihrer Gründung mehr als 10 000 Mahnungen mit Bußgelddrohungen von bis zu 500 Euro. Denn jeder, der beruflich in der Pflege tätig ist, wird zwangsweise ein kosten­pflichtiges Mit­glied in der Pflegekammer. Bei einem beispielhaften Jahresgehalt von 30.000 Euro beträgt der Jahresbeitrag 120 Euro. Die tatsächliche Beitragsermittlung erfolgt auf Basis einer Selbsteinstufung des Mitglieds in Höhe des zu versteuernden Einkommens aus der Berufsausübung im vorletzten Kalenderjahr. 
Mehr dazu findet ihr hier

…wenn Ja, - meldet Euch 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, derzeit werden die letzten Befragungen für eine Pflegekammer oder einen Pflegering in Krankenhäusern, Altenheimen, psychiatrischen Einrichtungen und der ambulanten Pflege durchgeführt. Die Info GmbH aus Hamburg hat dafür den Auftrag erhalten. 1500 Pflegefachkräfte wurden für die Befragung ausgewählt. Da nicht offengelegt wurde, in welchen Betrieben die Interviews durchgeführt werden, was genau gefragt wird und wie die Auswahl der Befragten geschieht, bleibt das Verfahren sehr intransparent. Um mehr über die Durchführung der Befragung zu erfahren und damit mehr Klarheit zu erhalten, wüssten wir gerne:  ob Euer Haus für die Befragung ausgewählt wurde,- von wem und wie die Pflegekräfte ausgewählt wurden,- ob die MAV beteiligt war,- wie die Interviews abliefen,- und welche Fragen gestellt wurden.
Bitte meldet Euch bei Frank R. Dücker, ver.di Fachbereich 3, frank-robert.duecker@verdi.de 
Telefon:  02151/8167-13  oder Handy:  0171/300 90 12

Pflegekammer in NRW?  Wer wurde denn wie befragt?  Was passiert jetzt? 

Ein Beitragvon Björn Rudakowski

image.pngMan kann Minister Laumann nicht nachsagen, dass er ein Undemokrat sei - ganz im Gegenteil. Ich bin mir sicher, dass er sich tatsächlich Einiges von der Pflegekammer in NRW verspricht. Ich zweifle nicht daran, dass das Ergebnis, das durch das Forschungsinstitut INFO GmbH mit 1500 Befragten in NRW vollzogen wurde, repräsentativen Charakter hat: Woran ich zweifle bzw., was mich verärgert, ist die fehlende Transparenz mit der das Befragungsverfahren durchgeführt und einer Öffentlichkeit präsentiert wurde. Es wurde nicht offengelegt, in welchen Betrieben die Interviews durchgeführt werden, was genau gefragt wird und wie die Auswahl der Befragten vonstatten ging. Von wem und wie wurden die zu befragenden Pflegefachkräfte ausgewählt? Hätte der Betriebsrat oder die MAV an der Durchführung der in ihren Einrichtungen betroffenen Befragten beteiligt werden müssen? Und wie sind diese Interviews letztendlich abgelaufen? Was passiert jetzt? Das ist alles nicht sehr befriedigend. Den Beitrag von Björn findet ihr hier zum weiterlesen.

Mit dem Ergebnis ist Anfang 2019 zu rechnen 

Seit Oktober 2018 befragt die Landesregierung 1500 Pflegende in NRW, ob sie eine berufliche Interessenvertretung wünschen. Mit dem Ergebnis ist Anfang 2019 zu rechnen. Diese „Stichprobe“ wird zurzeit wegen mangelnder Transparenz scharf kritisiert. Stattdessen wird eine Urabstimmung aller Pflegefachkräfte gefordert, um ein repräsentatives Bild zu erhalten. In NRW sind voraussichtlich rund 200.000 Pflegekräfte, davon rund 80.000 Personen in der Altenpflege, von der Entscheidung betroffen. Mehr zum Verfahren könnt ihr dem Bericht des NRW-Ministeriums vom Sept.2018, an den Ausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales entnehmen. Ihr findet ihn hier.

Befragung zur Einführung einer Pflegekammer oder einer vergleichbaren Berufsvereinigung.

Stellvertretend für die rund 197.000 Pflegefachkräfte In NRW, werden im Oktober rund 1.500 nach repräsentativen Kriterien ausgewählte Pflegefachkräfte aus Altenpflege, Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflege befragt, ob ihre Interessen von einer Pflegekammer oder einem Pflegering vertreten werden soll,- oder auch nicht. 

Die Befragung wird von dem unabhängigen Forschungsinstitut INFO GmbH im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales durchgeführt. „Die Pflege braucht eine eigene Stimme,- wenn sie dies will“, so Karl-Josef Laumann. Der NRW-Gesundheitsminister vertritt die Ansicht, dass die größte Berufsgruppe im Gesundheitssystem eine eigene Interessenvertretung bekommen soll. 

…den Flyer des Ministeriums findet ihr hier 

ver.di: NEIN zu Standesvertretung mit Pflichtmitgliedschaft

Die Landesregierung in NRW will eine Standesvertretung für die Pflege errichten,- eine Pflegekammer mit Zwangsmitgliedschaft oder einen Pflegering auf freiwilliger Basis. Dazu werden 1.500 ausgewählte Pflegefachkräfte befragt,- Pflegehelfer/innen bleiben außen vor. Entscheiden sich die Befragten für die Pflegekammer, müssen alle Pflegefachkräfte Pflichtmitglied werden und einen Pflichtbeitrag bezahlen. Sprechen sie sich für den Pflegering aus, kann jede Pflegekraft selber entscheiden, ob sie Mitglied werden will oder nicht. in diesem Modell gibt es weder Pflichtmitgliedschaft noch Pflichtbeiträge und Pflegehelfer/innen können auch Mitglied werden. 

Die in ver.di engagierten Pflegekräfte und Beschäftigten haben das Für und Wider intensiv diskutiert: Pflege braucht mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen. Doch mit einer „Standesvertretung“ wird das nicht erreicht. Denn weder Pflegekammer noch Pflegering haben Einfluss auf Arbeitsbedingungen und Bezahlung.  …den ver.di-Flyer zum weiterlesen und weitergeben  findet ihr hier

GesA Mitglied Björn Rudakowski, erachtet eine Pflegekammer als eine politische Bankrotterklärung

Der MAV Vorsitzende in einem Ev. Seniorenheim befürchtet, dass eine Pflegekammer in NRW für die Pflegekräfte lediglich ein kostenintensiver Papiertiger sein wird. „Die Gewerkschaft ver.di bleibt derzeit alternativlos in den Pflegeberufen. Die Pflegekammer wird unsere Berufsgruppe nur unnötig spalten“, so der seit 28 Jahren praktizierende Gesundheitspfleger „Niemand der Pflegekräfte wird über den Zwangsbeitrag von 10 € für die Pflegekammer weitere Beiträge für die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft ver.di aufbringen. Das wissen Laumann und Spahn nur zu gut!“ Ein Schelm der meinen möchte, dass sich das Innenministerium durch dieses Vorgehen der Gesundheitsministerien, leichtere Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst verspreche“.  

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Pflegepersonaluntergrenzen für die Krankenhausbereiche Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie und Kardiologie ab 1. Januar 2019

Die Krankenhäuser sollen künftig für die einzelnen Monate Durchschnittswerte der Personalbesetzung ermitteln und dabei zwischen den verschiedenen Stationen und Schichten differenzieren. Krankenhäuser, die sich nicht an die Vorgaben halten und die Grenzen unterschreiten, müssen Vergütungsabschläge hinnehmen.  Ab 2020 wird es mit dem „Ganzhausansatz“ Vorgaben für die gesamte Pflege im Krankenhaus geben. Dazu wird das Verhältnis von eingesetztem Pflegepersonal zu individuellem Pflegeaufwand eines Krankenhauses ermittelt. Dieser „Pflegepersonalquotient“ gibt Aufschluss darüber, ob eine Klinik, gemessen am Pflegeaufwand, viel oder wenig Personal einsetzt. Krankenhäuser dürfen dabei einen noch festzulegenden Wert nicht unterschreiten. Anderenfalls drohen ihnen Sanktionen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Grenzwert für Pflegehilfskräfte ermittel, damit ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.  Mehr zur Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung findet ihr auf der Seite des BMG

Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung - Wie geht es jetzt weiter?

Das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) ermittelt die betroffenen Krankenhäuser und Fachabteilungen bis Ende Oktober. Bis Ende November können die Krankenhäuser Einwände erheben. Das InEK prüft diese bis 15. Dezember. Zwei Wochen später tritt die Verordnung in Kraft. 

Die Personaluntergrenzen werden als maximale Anzahl von Patienten pro Pflegefachperson festgelegt. Dabei wird zwischen vier Kategorien von Schichten unterschieden: Tag- und Nachtschichten an Wochentagen, sowie Tag- und Nachtschichten an Wochenenden und Feiertagen. …mehr Details „auf einen Blick“ findet ihr hier

Neue Datenbasis ermöglicht die Festlegung von Personaluntergrenzen

Nach dem Scheitern der Verhandlungen von DKG und GKV-Spitzenverband über die Vereinbarung zur Festlegung von Pflegepersonaluntergrenzen hat das Bundesgesundheitsministerium die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit ergänzenden Datenauswertungen für die „Ersatzvornahme“ zur Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung beauftragt. Mit der Studie kann jetzt mit empirischen Daten belegt werden, wie viele Pflegekräfte aufgrund der Anzahl und des Pflegeaufwands der Patienten mindestens notwendig sind, um pflegerisch kritische Versorgungssituationen möglichst zu vermeiden. In der Datenauswertung wurden 177 pflegesensitive Bereiche aus 139 Krankenhäusern berücksichtigt. 

ver.di: „Das ist staatlich legitimierter Pflegenotstand“

Sylvia Bühler: " Die Beschäftigten der Krankenhäuser erwarten spürbare und nachhaltige Entlastung. Mit diesen Untergrenzen gibt es weder gute Versorgung noch Entlastung." Bühler begrüßte es, dass die Regierung die Notwendigkeit verbindlicher Personalvorgaben endlich erkannt habe. "Wenn aber nachts in der Geriatrie eine Pflegekraft allein 24 Patientinnen und Patienten versorgen soll, ist das staatlich legitimierter Pflegenotstand." ver.di erwartet Verpflichtende Personalvorgaben und fordert gemeinsam mit anderen Organisationen, dass ein am Pflegebedarf ausgerichtetes, pflegewissenschaftlich fundiertes Personalbemessungstool (weiter-) entwickelt und in den Krankenhäusern verpflichtend angewendet wird. 
Die gemeinsame Forderung findet ihr hier

„Unter den Betroffenen, die hiervon erfahren, herrscht in der Regel Unruhe bis Panik“  

stellt Michael Engelhard, Mitglied der MAV von Ev. Klinikum Niederrhein fest und erklärt: „Im Entwurf werden für Tag- und Nachtschicht Schlüssel für das Verhältnis Pflegekraft/Patienten festgelegt, die tagsüber je nach Bereich zwischen 1:2 (Intensiv) und 1:11, nachts zwischen 1:3 und 1:24 liegen.

Interessanterweise lassen die Schlüssel die Anrechnung von Gesundheits- und Krankenpflegehelfernur zu einem relativ geringen Prozentsatz zu. (zb. zwischen 5,9 % in der Nachtschicht auf Intensiv und 40 % in der Nachtschicht in der Geriatrie) Das heißt zwar nicht, dass KPHs in diesen Bereichen nicht über die Anrechnung hinaus arbeiten dürfen, aber sie werden dann nicht bei der Berechnung zur Erfüllung der Untergrenzen herangezogen.“  ….weiterlesen

DGB-Index Gute Arbeit: Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege

ver.di und der DGB haben eine repräsentative Beschäftigtenbefragung zu den Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass dort die Arbeitsbedingungen weitaus stärker von Zeitdruck und überbordender Arbeitsmenge geprägt sind als im Durchschnitt aller Berufsgruppen. Pflegekräfte in Deutschland fühlen sich durch Überlastung, Dauerstress und geringe Bezahlung ausgezehrt. Dass sich unter diesen Bedingungen nur rund ein Fünftel der Beschäftigten vorstellen kann, bis zur Rente so zu arbeiten, liegt auf der Hand. Für die Sonderauswertung zu den Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege wurden die Daten des DGB-Index Gute Arbeit für die Jahre 2012 bis 2017 zusammengefasst. Die Bewertungen der Pflegebeschäftigten haben sich in diesem Zeitraum kaum verändert. 84 Prozent der Befragten sind Frauen, die Teilzeitquote (weniger als 35 Stunden/Woche) liegt bei 45 Prozent.

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am 23. Oktober - Mein Frei gehört mir

Nach Berechnungen von ver.di wäre das Personal in deutschen Krankenhäusern bereits am 22. Oktober aufgebraucht, wenn eine sichere Patientenversorgung durch eine angemessene Schichtbesetzung mit dem derzeit vorhandenen Personal gewährleistet würde. Zwischen dem 23. Okt. und dem 31. Dez. bricht die Versorgung in den Krankenhäusern nur deshalb nicht zusammen, weil Pflegekräfte über ihre Grenzen gehen und dabei ihrer Gesundheit ruinieren. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, ruft ver.di die Beschäftigten dazu auf, am Dienstag, dem 23. Oktober, ein Zeichen zu setzen und ihren Arbeitgebern anzukündigen, an diesem Tag nicht aus dem Dienstplanfrei einzuspringen. 

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die ver.di-Tarifkommission Altenpflege hat sich am 28.09.2018 in Berlin konstituiert 

und über Forderungen für einen Tarifvertrag diskutiert, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll und am TVöD orientiert ist. "Den Mitgliedern der Tarifkommission ist sehr bewusst, für welches außergewöhnliche Tarifprojekt sie Verantwortung übernehmen. Unser Ziel ist ein Tarifvertrag, der vom Bundesarbeitsminister auf das gesamte Arbeitsfeld erstreckt wird, und zwar für alle Beschäftigten der stationären und ambulanten Altenpflege,- nicht nur für Pflegekräfte", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler im Anschluss an die Sitzung. Die ver.di-Tarifkommission Altenpflege setzt sich aus Altenpflege-Beschäftigten in allen ver.di-Landesbezirken und allen Trägerarten zusammen: aus kommunalen Einrichtungen, freigemeinnützigen - also weltliche und kirchliche Wohlfahrtsverbände - und privaten Pflegekonzernen.

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Verordnungsentwurf über die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen

Zum Verordnungsentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen, hat sich die ver.di Bereichsleiterin Gesundheitspolitik, Grit Genster geäußert: „Es ist gut, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt handelt. Das, was Spahn aber nun vorgelegt hat, bleibt in Teilen aber sogar hinter dem zurück, was von DKG und Krankenkassen diskutiert worden war – und schon das reichte bei weitem nicht.

Geplant sind Untergrenzen für die Personalausstattung in lediglich vier Bereichender Krankenhäuser: Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie und Kardiologie. DKG und GKV hatten über sechs Bereiche diskutiert, und selbst das wäre noch zu wenig gewesen. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD Untergrenzen für alle bettenführenden Abteilungen angekündigt – ein überfälliger Schritt. Denn bei Vorgaben für einige wenige Bereiche, sind Schlupflöcher durch Verlegungen von Patienten, Umbenennen bzw. Zusammenlegung von Stationen oder Verlagerung von Aufgaben, leicht gefunden. Nötig sind Vorgaben für die Personalausstattung für alle Bereiche im Krankenhaus, die sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren. Nur so können eine gute Versorgung sichergestellt und die Beschäftigten entlastet werden. Um zu einer schnellen Lösung zu kommen, fordert ver.di, die bereits bewährte Pflegepersonal-Regelung (PPR) unter Einbeziehung einer Expertenkommission weiterzuentwickeln.“

…weiterlesen auf den Seiten von ver.di

altenpflege218verdi Flugblatt zu den wichtigsten Inhalten des Koalitionsvertrages, bezogen auf die Altenpflege.

Die Pläne von Union und SPD für die Altenpflege bleiben hinter den Erwartungen zurück. Zwar greift der Koalitionsvertrag wichtige ver.di-Forderungen auf, doch vor allem bei der Personalausstattung braucht es mehr. Die Weichen für mehr Personal, für eine bessere Pflege, müssen jetzt gestellt werden,-  im Interesse der Beschäftigten und der pflegebedürftigen Menschen.

Das Flugblatt findet ihr hier zum Download

mehrvonunsBeschäftigte in den Krankenhäuser brauchen Entlastung durch mehr Personal.

Das haben Kolleginnen und Kollegen verschiedener Kliniken am 10.10. 2017 durch Streiks deutlich gemacht, die dieses Mal zwei Tage andauern sollen. Am zweiten Streiktag haben sich erstmals auch Beschäftigte einer katholischen Einrichtung angeschlossen: der Marienhausklinik im saarländischen Ottweiler. Zugleich setzen Pflegekräfte vieler weiterer Krankenhäuser kollektiv Grenzen, indem sie Überstunden, Einspringen aus dem Frei oder ärztliche Tätigkeiten verweigern.

…mehr dazu findet ihr unter: https://gesundheit-soziales.verdi.de/themen/entlastung/++co++c5702520-add4-11e7-b021-525400afa9cc

pflege in nrwDie neue Landesregierung in NRW hat das Thema Pflegekammer aufgegriffen und beabsichtigt eine repräsentative Befragung bei den professionell Pflegenden durchführen. Diese Befragung der Pflegekräfte zur beruflichen Interessenvertretung soll über die Frage einer Landespflegekammer sowie der Alternative des Bayerischen Modells erfolgen. Damit sich Pflegekräfte ein Bild machen können, ob sie in diesen Organisationen eine Vertretung ihrer Interessen sehen, hat ver.di die Regelungen einer Pflegekammer, den Regelungen einer Pflegevereinigung gegenübergestellt.

… ver.dis KAMMERTÖNE findet ihr hier

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