BjoernREin Beitrag von Björn Rudakowski

Kein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über Pflegenotstand oder Fachkräftemangel berichtet wird. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder auch Landesarbeitsminster Karl-Josef Laumann aus NRW werden nicht müde zu betonen, dass diesmal den Pflegekräften die politische Unterstützung gewiss ist.13.000 neue Stellen sollen geschaffen werden und das Pflegestärkungsgesetz verspricht die Refinanzierung auch von Zusatzkräften. Die gesamte Pflege und insbesondere die scheinbar gegenüber der Krankenhauspflege noch unattraktivere Altenpflege blickt nicht gerade in eine rosige Zukunft: Allein um den derzeit besten Personalschlüssel eines Bundeslandes in allen Ländern einzuführen, müssten nach ver.di-Berechnungen 63.00 Fachkräfte in der Altenpflege zusätzlich eingestellt werden. Es ist also auch in Zukunft damit zu rechnen, dass Pflegeeinrichtungen ihre Profite mit Pflegepersonal erwirtschaften, das Teildienste schiebt, weiter bei Engpässen einspringt, die eigenen Familienangehörigen vernachlässigt und seine Gesundheit ruiniert.
…den Beitrag eines „betroffenen“ Kollegen, findet ihr hier zum weiterlesen