mitgemachtBeschäftigte von Pflegeeinrichtungen haben sich am Buß- und Bettag im ganzen Bundesgebiet an ver.di-Aktionen beteiligt. Ihre Forderung: mehr Personal. Ihre Strategie: Solidarität. 

So sorgten auch Im nordrhein-westfälischen Viersen gut 50 Beschäftigte mit einem »Marsch der Solidarität« für Aufmerksamkeit. »Das war ein guter Anfang«, sagt Björn Rudakowski, der als Krankenpfleger in einem Seniorenheim der Diakonie arbeitet. Ziel sei auch gewesen, Beschäftigte und Interessenvertretungen verschiedener Einrichtungen miteinander zu vernetzen. Denn unabhängig von der Trägerschaft seien alle Pflegeheime personell dramatisch unterbesetzt. »Deshalb brauchen wir eine bundesweite Personalbemessung, die für alle Schichten und alle Bereiche vorschreibt, wie viele Pflegekräfte zur Verfügung stehen müssen«, fordert Rudakowski. »Hier sollten Kirchen, Gewerkschaften und viele andere an einem Strang ziehen.« Einen Bericht zu den vielfältigen und kreativen Aktionen findet ihr auf den Seiten von verdi.