Urteil des BAG  vom 20.11.2014

Orientierungssätze

  1. Eine sexuelle Belästigung im Sinne des § 3 Abs. 4 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) ist gemäß §  7 Abs. 3 AGG eine Verletzung vertraglicher Pflichten.
  2. Eine sexuelle Belästigung stellt „an sich“ einen wichtigen Grund für eine fristlose Kündigung im Sinne des § 626 Abs. 1 BGB dar.
  3. Ob ein solches Verhalten eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.

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