rolleLiebe Kolleginnen und Kollegen. 

Für den GesA ist es ein Skandal, dass die EKD beabsichtigt bestehende Mitbestimmungsrechte einzuschränken, nur um die konföderierten Ev. Kirchen zu bewegen, Ihr eigenes Mitbestimmungsgesetz aufzugeben. Die EKD sollte im Gegenteil darauf bestehen, dass die bestehenden Mitbestimmungsrechte in allen Landeskirchen uneingeschränkt anzuwenden sind,- auch in den konföderierten Ev. Kirchen. Der GesA erwartet von den Repräsentanten der EKiR und DW-RWL ein deutliches Zeichen, dass ein Rückschnitt der Mitbestimmungsrechte im MVG, von der EKiR nicht mitgetragen wird. Den Text der Protest-Schreiben des GesA an LKA und DW-RWL findet ihr hier zum Download

Schöner Beruf, aber wenig Anerkennung

Immer mehr Menschen möchten so lange wie möglich zu Hause gepflegt werden. Doch vielen ambulanten Pflegediensten fehlt dafür das Personal. In den 261 Diensten der Diakonie RWL gab es alleine in diesem Frühjahr rund 3.800 Ablehnungen. Insgesamt werden heute rund 200.000 Menschen in NRW zu Hause gepflegt. Die Dienste in der Diakonie RWL betreuen davon rund 21.000 Pflegebedürftige mit knapp 10.000 Mitarbeitenden. Pflege sei ein ausgesprochen schöner Beruf, betont Susanne Middendorf, Leiterin der Diakoniestation Münster. Ihm fehle aber die gesellschaftliche Anerkennung. Sie ärgert sich, wenn die Pflege in Talkshows schlecht geredet wird. In der ambulanten Pflege könnten Krankenschwestern sehr selbstständig arbeiten und trügen viel Verantwortung. Die Politik müsste sich endlich dafür einsetzen, dass die Gehälter  bzw. die Gehaltssteigerungen auch von den Krankenkassen bezahlt werden.

…mehr dazu findet Ihr auf der Seite der Diakonie RWL

EKiR: „Wir lassen nicht nach, uns für hochwertige Bildungsarbeit einzusetzen“

In Nordrhein-Westfalen herrscht in den Kitas erst einmal Erleichterung darüber, dass es eine weitere Übergangsfinanzierung für das neue Kitajahr gibt, die ihre Arbeit weitestgehend sicherstellt. In Rheinland-Pfalz herrscht noch eine gewisse Unsicherheit, was das neue Kita-Zukunfts-Gesetz für die Träger bringen wird. Was die Reformen beinhalten müssten Um Qualität und Finanzierung von Kitas sicherzustellen und wie sich die Kirchen einbringen, erklärt Oberkirchenrätin Henrike Tetz, Leiterin der Abteilung Erziehung und Bildung, im Interview. …weiterlesen

Die Beschäftigten können sich schon in diesem Jahr über einen arbeitsfreien Tag am 31. Oktober freuen.

Nach Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hat am 20.Juni auch der Landtag in Bremen dem Reformationstag als neuen gesetzlichen Feiertag zugestimmt. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Reformationstag wie in ganz Ostdeutschland außer Berlin bereits seit der Wiedervereinigung ein gesetzlicher Feiertag. Mit der Bremer Entscheidung gibt es nun für alle nördlichen Bundesländer für den 31. Oktober eine einheitliche Lösung. Ein Grund für die Initiative war das Ungleichgewicht bei der Anzahl der Feiertage zwischen Nord- und Süddeutschland. Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen gehörten mit nur neun gesetzlichen Feiertagen im Jahr bislang bundesweit zu den Schlusslichtern. Spitzenreiter Bayern hat 13 Feiertage.

Diakonie RWL und Freie Wohlfahrtspflege NRW fordern Landesregierung zum Handeln auf 

Vor über einem Jahr hat der Bundestag eine Erhöhung der Stundensätze für rechtliche Betreuer von 44 auf 52 Euro beschlossen. Der Bundesrat blockierte das Gesetz. Christian Heine-Göttelmann (Vorstand des Diakonischen Werkes RWL) vermutet, dass der Bundesrat das Gesetz nicht auf die Tagesordnung nimmt, weil die Justizkassen der Bundesländer für die Erhöhung der Stundensätze aufkommen müssen. Wenn die Erhöhung der Stundensätze nicht umgesetzt wird, geht das Vereinssterben weiter. Bei der Diakonie RWL sind bereits fünf der insgesamt 50 Vereine aus finanziellen Gründen geschlossen worden. In Köln wird gerade einer der ältesten und größten evangelischen Betreuungsvereine abgewickelt.

…mehr dazu findet ihr auf den Seiten der Diakonie RWL

Diakonie RWL fordert eine gesetzliche Regelung mit gesicherter Finanzierung 

Für NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann ist Schulsozialarbeit einen "unverzichtbarer Bestandteil" der Schullandschaft. Dennoch sind weder die Stellen noch die Finanzierung sicher. Die sozialpolitische Beauftragte der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring, kritisiert das. Derzeit seien etwa 4.000 Sozialarbeiter in NRW für fast 6.000 Schulen mit 2,5 Millionen Schülern zuständig. 

Etwa zwei Drittel aller Schulsozialarbeiterstellen werden über das Schulministerium NRW und die Kommunen finanziert, wie Siemens-Weibring erläutert. Unter dem Stichwort "Kapitalisierung von Lehrerstellen" könnten Schulträger wählen, ob sie Geld in eine Lehrer- oder in eine Sozialarbeiterstelle investieren. Doch statt die Schulträger vor eine solche Wahl zu stellen, sollte eine gesetzliche Regelung mit gesicherter Finanzierung der Schulsozialarbeit geschaffen werden.    

…mehr dazu findet ihr auf den Seiten der Diakonie RWL

ls18infodienstKirche & Diakonie haben durch ihren christlichen Auftrag eine gesellschaftliche Vorbildfunktion - auch im Umgang mit ihren Mitarbeitenden. Dazu reicht es nicht aus, Teilhabe zu predigen und Profitgier zu geißeln. Solange den „guten Worten“ keine guten Taten im „eigenen Haus“ folgen, sind das alles leere Phrasen. Das haben die Mitarbeitenden nicht verdient. Die Beschäftigten und MAVen bei Kirche & Diakonie, tragen zwar mit ihrem täglichen Engagement

erheblich am Erscheinungsbild unserer Kirche bei,- aber eine Vertretung der Mitarbeitenden in den Aufsichtsgremien sucht man dort vergeblich. Der Gesamtausschuss ist der Ansicht, dass die Beteiligung und Mitsprache der Mitarbeitenden in den Aufsichtsgremien bei Kirche & Diakonie selbstverständlich sein sollte.
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Flyer und Flugblätter zum Thema findet ihr hier

EuGHKirchen dürfen nicht bei jeder Stelle von Bewerbern eine Religionszugehörigkeit fordern.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass die Zugehörigkeit zu einer Konfession nur dann zur Bedingung gemacht werden darf, wenn dies für die Tätigkeit "objektiv geboten" ist und die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Entscheidend ist die Frage, ob die ausgeschriebene Tätigkeit unbedingt voraussetzt, dass jemand in der Kirche ist und sich zu ihren Werten bekennt. Diese Frage müssen im Streitfall nicht kirchliche Arbeitgeber, sondern die zuständigen nationalen Gerichte entscheiden. Kirchen dürften zwar eine "mit der Religion oder Weltanschauung zusammenhängende Anforderung" stellen. Dies gelte aber nur, wenn diese Bedingung bei der jeweiligen Tätigkeit "eine wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderung angesichts des Ethos der „Organisation" darstelle. In dem Streitfall hatte sich eine konfessionslose Frau auf eine für 18 Monate befristete Referentenstelle bei der Diakonie beworben. Thema laut Jobbeschreibung: "Parallelberichterstattung zur UN-Anti-Rassismuskonvention".
…die Pressemitteilung des EuGH findet ihr hier

Hannelore Morgenstern hat einige Presse-Berichte zu dem EuGH-Urteil ausgewählt und für uns zusammengestellt. Danke Hannelore. Die Zusammenstellung findet ihr hier zum Download.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht durch das Luxemburger Urteil über die Bevorzugung von Kirchenmitgliedern bei Stellenbesetzungen ihre Gestaltungsfreiheit eingeschränkt. Die Prägung der Arbeit in der Kirche hänge maßgeblich an den Personen, die ihren christlichen Glauben und ihre christliche Haltung in das Wirken der kirchlichen Einrichtungen einbringen, erklärte der Präsident des EKD-Kirchenamtes, Hans Ulrich Anke. Deswegen sei es wichtig, dass den Kirchen Gestaltungsfreiheit bei der Personalauswahl gewährleistet werde. Diese Freiheit schränke der EuGH nun ein. …weiterlesen 

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